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STÄDT. GESAMTSCHULE ISERLOHN Sekundarstufe I u. II |
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PROTOKOLL |
Datum: 05.07.2011 |
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Gremium: Schulpflegschaft |
Ort: Mediothek |
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Datum der Veranstaltung: 05.07.2011 |
Beginn/Ende: 19:30 Uhr / 22:15 Uhr |
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Teilnehmer: sh. Anwesenheitsliste |
Tagesordnung: Sh. Einladung |
Top 1: Protokollant Herr Gustävel
Top 2: Das Protokoll vom 15.03.2011 wurde einstimmig ohne Ergänzungen verabschiedet
Top 3: Die Tagesordnung wurde einstimmig ohne Ergänzungen verabschiedet
Top 4: Frau Brenner gibt einen kurzen Überblick über die Schulentwicklung
· bis 2015 sind die Schülerzahlen
o stabil an Gymnasien und Gesamtschule
o an Realschulen leicht rückläufig
o an Hauptschulen stark rückläufig
· Grundschulverbund Nußberg-Gerlingsen
o 91 Anmeldungen für 2011/2012
o 2 Klassen am Nußberg
o 1 Klasse in Gerlingsen
o Von den 37 Anmeldungen in Gerlingsen müssen 7 zum Nußberg
o Schülerzahlen am Nußberg stärker rückläufig als in Gerlingsen
Ø Schülerzahlen gleichen sich aneinander an
Laut Schulentwicklungsplanung ist KEINE zweite Gesamtschule in Iserlohn erforderlich, hierzu steht jedoch eine politische Entscheidung noch aus.
Um die steigenden Schülerzahlen in der Oberstufe der Gesamtschule bei unveränderter Qualität ermöglichen zu können existieren verschiedene Denkmodelle, die Frau Brenner darstellt:
· 6-zügig am Nußberg è nur möglich, wenn die Grundschule nach Gerlingsen umzieht PLUS Erweiterungsneubau
· Gesamtschule KOMPLETT in Gerlingsen è beträchtliche Neubauten
· Zweite Gesamtschule an einem anderen Standort
· Der Vorschlag der FDP-Fraktion zu einer 7-Zügigkeit ist nicht mehr aktuell
Jede dieser Möglichkeiten ist mit Problemen und erheblichem Zeitvorlauf verbunden
· 6-zügig am Nußberg
o In 2011/2012 Umbauten für die Oberstufe
o In 2012/2013 Planungen und Genehmigungen für den Erweiterungsneubau
o Fertigstellung realistisch nicht vor 2013/2014
o Der Schulgarten steht zur Bebauung nicht zur Verfügung
o Der Basketballplatz ist wegen Bestand im Untergrund nur mit hohem Aufwand bebaubar
o Anwohnerproteste wegen ansteigendem Schülerverkehr und Lärm sind wahrscheinlich
· Zweite Gesamtschule benötigt Elternbefragung und mindestens 112 Anmeldungen
o Nicht vor 2015/2016 realistisch umsetzbar
· Die Verwaltung hat den Auftrag, die Alternativen 6-zügig am Nußberg und 4-zügig Nußberg PLUS zweite Gesamtschule zu prüfen und zu bewerten
· Die Bezirksregierung empfiehlt die 6-Zügigkeit am Nußberg
· Frau Brühl bevorzugt die Lösung mit EINER Gesamtschule in Iserlohn
o Bessere Differenzierungsmöglichkeiten
o Bessere individuelle Fördermöglichkeiten
o Bessere außerschulische Angebote durch größere Bandbreite an Lehrern und Schülern
o Bessere Wahlmöglichkeiten in der Oberstufe
· Frau Brenner führt aus, dass aus ihrer Sicht der Erweiterungsneubau am Nußberg unausweichlich ist
· Der Schulausschuss/das zuständige Dezernat wird ca. Ende 2011 die Schulpflegschaft zu einer Stellungnahme bzgl. der Erweiterung der Gesamtschule bitten. Hierbei ist dann eine Meinung zu finden, die die Weichen für die Zukunft der Gesamtschule stellen wird. In 2011/2012 wird es einen Diskussionstermin zu dieser Stellungnahme geben.
Top 5: Frau Brühl stellt die aktuelle Situation und die Entwicklung des Themas „Gewaltprävention“ vor. Die Lehrerkonferenz hat diesem Entwurf bereits zugestimmt, die Zustimmungen von Schulpflegschaft und Schulkonferenz stehen noch aus.
Dazu wird die Frage nach der fehlenden Anlage „Intervention auf Schülerebene“ gestellt. Frau Brühl führt aus, dass die zugehörigen Anlagen auf der Homepage der Schule in Kürze verfügbar sein werden. Bislang lägen positive Erfahrungen mit der Konzeption vor, aus diesem Grund soll diese nun fest eingebunden werden. Ein wichtiger Teil dabei ist die enge Einbindung der Eltern von aktiv und passiv betroffenen Schülern.
Grundsätzlich ist die offizielle Verabschiedung nur die Festschreibung des Status-Quo, diese ist jedoch für die Außendarstellung, auch gegenüber interessierten Neueltern, wichtig.
Der Entwurf wird mit 21 JA Stimmen, 2 Enthaltungen und 0 Gegenstimmen angenommen.
Top 6: Frau Wasmann (Sprecherin der aus 14 Lehrern bestehenden Steuergruppe) stellt kurz den Entwurf des neuen Schulleitbildes dar.
Im Leitbild soll unter anderem das Thema Wertschätzung – als zu gering empfundene Wertschätzung – berücksichtigt werden
Weiterhin ist das Leitbild eine Fortschreibung der realen Entwicklung und soll an die sich veränderten Lebensumstände angepasst sein. Aus diesem Grund soll eine neue und angepasste Schulvereinbarung entwickelt werden.
Anregungen aus dem Plenum:
· Abfassung in verständlicher Sprache mit möglichst wenig Fremdworten und Fachbegriffen
· Anzahl der Verpflichtungen begrenzen
· Die Reihen- und Rangfolge der Statements beachten
Im Schuljahr 2011/2012 wird sich ein Arbeitskreis/Arbeitsgruppe bilden, um die Schulpflegschaft an der Entwicklung des Leitbildes zu beteiligen.
Top 7: Frau Brühl erläutert die aktuelle Stellensituation
· Aus dem Programm „Geld statt Stellen“ gibt es 2 Verlängerungen
o Eine Stelle im S1 Bereich ist für 2 Jahre besetzt
o Eine Stelle im S1 Bereich ist für 1 Jahr besetzt
· Abordnung von der Gesamtschule Hattingen
o Für 1 Jahr im musischen Bereich/Musik + Zertifikat für Mathematik
· Abordnung aus Werdohl
o Für ½ Jahr S2 für Mathe und Physik
· Von den 3 ausgeschriebenen Stellen konnten 2 mit Referendaren besetzt werden
o HW + Religion (Englisch Fortbildung folgt)
o Ph + Mathe S1 (Mathe S2 folgt)
· Weiterhin gibt es eine Fortbildung Mathe S1 è S2
· Englisch S2 ist unbesetzt geblieben, diese Stelle wird erneut ausgeschrieben mit beliebiger Besetzung
Top 8: Herr Gustävel gibt einen kurzen Überblick über die Einführung des Bestellsystems MensaMax. Dieses System wird nach den Sommerferien schulweit eingesetzt werden.
Am 14.07.2011 und 15.07.2011 ist schulfrei wegen Zeugniskonferenz und SCHILF
Am 22.07.2011 endet der Unterricht nach der zweiten Stunde.